Während des vierjährigen Studiums an der Züricher Hochschule der Künste, war es Roger Widmer immer ein Anliegen gewesen, dass Parkour auch als Gestaltung und Lebenskunst wahrgenommen wird.
Seine Diplomarbeit im 2008 war die letzte Möglichkeit, im Rahmen der Hochschule, Parkour im Kunstgenre zu etablieren und so lautete der unmissverständliche Titel seiner Arbeit:
“C`est un art de vivre…”
Rino Vanoni: Seit einigen Jahren versuche ich Parkour nachhaltig zu trainieren. Nachhaltig bedeutet, dass ich auch nach mehrjährigem Training noch keine Schäden davontragen will. Belastung bedeutet in diesem Fall die Schädigung von Knochen und Gelenken, die teilweise irreversibel sein kann. Die Faustregel ist: ‚Leise Landungen sind belastungsarme Landungen, und laute Landungen bedeuten eine grössere Belastung‘. Dies galt es in meiner Maturarbeit zu überprüfen.